2013er Wochenendtour an Rhein, Lahn und durchs blaue Laendchen .....

 


......ist mittlerweile (leider viel zu schnell) vorbei und alle sind nach der letzten kleinen gemeinsamen Tour am Sonntag zum Feldberg(Taunus) auch wieder wohlbehalten zuHause angekommen.
Das Tour-Wochenende begann am Freitag um 14 Uhr an der Faehre in Kaub, wo bereits ein Mitfahrer wartete, der schon an der Freitagstour teilnehmen konnte. Auf der anderen Rheinseite sammelten wir dann noch einen "Freitagstourer" ein und zu viert gings sofort kurvig auf den Hunsrueck, um aber von den Rheinhoehen recht bald wieder auf "Rheinniveau" zu fahren wo wir wegen einer Sperrung/Umleitung erneut auf den Hunsrueck gefuehrt wurden, um dann wieder bergab geleitet zu werden, wo wir einige km am Rhein entlang fuhren;
Oberwesel, Boppard (wo eine Pause eingelegt wurde) und Hirzenach hiessen die Orte, die wir am Rhein durchfuhren, natuerlich nicht, ohne nicht zwischendurch noch einmal die Hoehen des Hunsrueck zu erklimmen bevor es dann wieder auf den Hunsrueck ging, um von dort ebenfalls recht kurvig an die Mosel zu gelangen, bis hinter der Winninger Autobahnbruecke an der Mosel entlang fuhren, um dann erneut ein letztes Mal auf den Hunsrueck zu fahren und ueber die Rheinbrucke bei Koblenz in den Taunus wechselten. Ein paar km an der Lahn entlang, bei Nievern auf den Taunus und dann quer durchs blaue Laendche nach Berghausen, wo wir das angepeilte Ziel: Ankunft 18 Uhr, nur um ein paar Minuten verpassten.
Kurze Begruessung, aber dann erst mal ne Dusche, da es .... trotz anderslautender Vorhersagen ...... unterwegs trocken geblieben war (bis auf den kurzen Schauer in Ruedesheim bei der Anreise zum Treffpunkt) und es unterwegs sogar recht schwuel war. Kurze Zeit spaeter sassen wir dann alle gemeinsam beim Abendessen, denn auch der letzte "Gebuchte" kam 5 min nach uns an. Ein "Hallo" hier, "hallo" da, ein "schoen, dass Ihr auch dieses Jahr wieder dabei seid" war das, was recht oft zu hoeren war, da die meisten bereits 2011 im Gelbachtal, bzw 2012 in Thueringen mit von der Tour waren. (Es waren wieder Mitfahrer aus den verschiedensten Bundeslaendern und aus mehr als nur einem Forum dabei )
Nach dem Essen noch etwas zusammen sitzen war anschl angesagt, aber da wir nicht hier waren, um uns die Kante zu geben, sondern um am naechsten Tag etwas von Taunus und Westerwald zu sehen, bzw zu erfahren, war der Abend auch vor Mitternacht schon zu Ende damit wir am naechsten Morgen um 9:00 Uhr starten konnten.


So war es dann auch; um kurz nach 9 hatten wir Zollhaus schon hinter uns und waren unterwegs Richtung Idsteiner Land, um uns anschl wieder auf der B54 vorzufinden und uns dann quer durch den Taunus Ri Wispertal "durchwurschtelten", da einige Sperrungen bzw Umleitungen Steffi schon recht frueh zum Schweigen brachten und ich die Tour ab Panrod ohne elektronische Helferlein und somit ohne Gesaeusel im Ohr fuhr.
Quer rueber ins Wispertal, mit nem kurzen Fotostopp an der Kammerburg und anschl bei Sauerthal wieder aus m Wispertal raus und ab in den Taunus. Grubbefoddo! ist hessisch und heisst: Gruppenfoto Wollmerschied, Nastaetten mit Umleitung, Bogel, die allseits beliebeten und immer wieder gern gefahrenen Serpentinen bei Patersberg mit "im Bild festgehaltener Kurventechnik", die feindl. Brueder (Burg Sterrenberg und Liebenstein) bei Kamp-Bornhofen waren das, was wir bis zum Stopp in Lahnstein kennenlernten bzw dran vorbei fuhren (vor allem fuer Pferdeanhaenger zu schauen hatten wir von Dachsenhausen bis Braubach aaaaausgiebig Zeit)Kurz vorm Ortsschild Braubach sahen wir dann noch die Marksburg hoch droben auf dem Felsen thronen) In Lahnstein war Maximilians (riesiger Biergarten und Gasthofbrauerei) das Ziel der ersten Etappe, wo wir einen groesseren Stopp zum Mittagessen einlegten und wo die Speisekarte ausgiebig getestet wurde.


Um 14 gings auf die zweite Etappe, deren Verlauf sich aber schon ne knappe viertel Stunde spaeter durch einen Erdrutsch, der vor geraumer Zeit direkt an der Lahnstrasse dort runterging, der aber die Strasse noch immer versperrte, stark aenderte.So wurde Steffi wieder zum Schweigen verurteilt , es ging zurueck nach Lahnstein und von hier dann auf direktem Weg zum Sayntal,(ueber die B42, die recht oed zu fahren ist, aber dafuer ne Menge an Zeit spart) wo uns hinter dem Schmetterlingsgarten und der Isenburg (Moppedtreff war zum Zeitpunkt der Tour geschlossen, Nachmieter wird gesucht ) dann auch der einzige kurze Schauer der Tour 5 min zum anhalten veranlasste; allerdings war auch schon knappe 15 km weiter wieder alles trocken, bzw es hatte dort ueberhaupt nicht geregnet.
So konnten wir das restliche Sayntal, einige Ortschaften und schliesslich Montabaur und das kurz darauf folgende Gelbachtal wieder trockenen Reifens erreichen.Motorradmuseum Bei der "Wirzenborner Liss" machten wir einen "KuK"-Stopp KuK=Kaffee und Kuchen, das dortige Motorradmuseum wurde von den meisten besichtigt und auch draussen vor dem Cafe gabs einiges an Moppeds zu sehen, da eine andere Motorradgruppe sich ebenfalls gerade hier aufhielt und von der 750Four bis zur neuesten BMW ebenfalls alles zu sehen war. KuK bei de Wirzeborner Liss
Nach dem Kaffee, Cappuchino, Latte Macchiato, Joghurttorte, etc ging es durchs Gelbachtal, ab nach Winden, Nassau, Baederstrasse und zum Limeskastell in Pohl, da dies noch auf dem Tourenplan als Stopp vermerkt war und da wir zeitlich noch einigermassen! im Rahmen lagen, erreichten wir Pohl um kurz vor 18 Uhr und hatten gerade vorm "zusperren" des Limeskastell noch Zeit, um uns zumindest den Wehrgang und den Innenhof, sowie den Wachturm anzuschauen.
Danach ging es dann ueber Holzhausen und -Fischbach kurvig nach Katzenelnbogen, wo die Moppeds noch betankt wurden und nach den letzten 3 km (von insgesamt knapp 300 an diesem Tag) erreichten wir dann .........nach einem klitzekleinen Verfahrerli in Allendorf.... Berghausen.
Der Berghof hatte uns wieder, die Moppeds wurden untergestellt bzw eingesperrt und nach der noetigen Dusche war der Tag und die Tour beim Essen sozusagen das Gespraech des Tages. In Ermangelung eines Biergarten, aber auch aufgrund der nicht ganz sommerlichen Temperaturen nahmen wir Tische in den Raeumlichkeiten in Beschlag und freuten uns auf das Abendessen.
Harald_HG von den Villern hatte sich noch eingefunden, da er die Info gelesen hatte, statt zum ST-Rhein-Main koennte man ja auch mal nach Berghausen kommen, da ja dort einige Deauville-Fahrer zusammen sitzen wuerden. (leider war er der Einzige, der dieses Angebot angenommen hatte) So sassen wir also mit 2 Leuts mehr bei Schnitzel, Kruestchen und sonstigen Leckereien, die der Berghof in seiner Speisekarte anbot.


Am Sonntag starteten wir nach dem Fruehstueck ebenfalls bereits um 9 Uhr, da ja die meisten heute noch eine laengere Heimreise vor sich hatten. Schon beim Start begruesste uns ein teils bedeckter, teils blauer Himmel und so konnte die zusaetzliche Regenkleidung erstmal im Koffer bleiben. gestern noch standen wir am Abgrund, heute ... sitzen wir auf der Stange Die Fahrt zum Feldberg, an der noch alle teilnehmen wollten, gestaltete ich dann mit der 60km Variante durchs Idsteiner Land und Weiltal recht kurz und ueber Zollhaus, Ketternschwalbach, Huehnerstrasse, Schwickershausen, Altweilnau, Oberreiffenberg erreichten wir den Feldberg. Allerdings wurde es mit jedem Meter, den wir uns dem 881m hohen Feldberg naeherten etwas kuehler und oben angekommen wehte ein "recht frisches Lueftchen". Hier der Verlauf der recht kurzen Tour zum Feldberg, die normalerweise Streckenmaessig interessanter geworden waere
Ein halbwegs anstaendiger Kaffee, ein kleiner Rundgang um den Fernmeldeturm auf dem Gipfel mit herrlicher Aussicht in den Taunus, auf Frankfurt und etliche Bilder fuellten die Zeit des Aufenthaltes hier oben aus und so verging die Zeit schneller als gedacht und wir mussten schon wieder an die Abfahrt denken. Sandplacken und Applauskurve nahmen wir noch gemeinsam unter die Raeder, um uns dann am letzten Parkplatz der Kanonenstrasse zu verabschieden, Abschied nehmenda ab Oberursel Einige bereits eine andere Richtung einschlagen wollten.
Die Eifel, Bochum, Stuttgart, Karlsruhe und Winden hiessen die groben geographischen Ziel-Gebiete, die heute noch von den Mitfahrern erreicht werden mussten, was zwar alles noch im Rahmen des Ertraeglichen liegt, aber nur solange es trocken bleibt und danach sah es nicht in alle Richtungen aus.
Von den letzten Mitfahrern verabschiedete ich mich "on the Road" beim Homburger Kreuz, da ich auf der A661 weiterfuhr, die andern aber auf die A5 wechselten, um Ri Sueden zu fahren. So war (fuer mich) um Punkt 12 Uhr ein tolles Mopped-Wochenende in geselliger Runde mit tollen Mitfahrern und etlichen km zu Ende und wie ich im Laufe des Nachmittags im Forum lesen konnte, waren dann so nach und nach alle gesund und (meist) trocken ebenfalls zu Hause.
Wuerde mich freuen, wenn ich alle Mitfahrer (natuerlich auch "neue")... spaetestens bei meinem 2014er Wochenende wiedersehen wuerde! SPAETESTENS ;-) , lieber natuerlich in dieser Saison nochmal irgendwo unterwegs. @doc: wir sehen uns ja schon in 4 Wochen in Chodova Plana wieder ;-)
Bilder werden im Laufe der Woche eingearbeitet, also ruhig nochmal vorbei schauen.


------ hier gehts zum Fotoalbum mit dem einen oder anderen eingefangenen Moment ------
 
zum 2011er Taunus-Wochenende             zum 2012er Wochenende in Thueringen

 

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Zu erwaehnen sei noch, dass ich bei den Wochenenden nicht als Veranstalter auftrete, an der Tour nichts verdiene und jeder, der an der Tour bzw an dem Wochenende teilnimmt,
dies auf eigene Verantwortung, eigenes Risiko, eigene Kosten und im Vollbesitz seiner geistigen Kraefte tut, einfach nur, um sich mit n paar Leuten mal zu treffen und gemeinsam in einer schoenen Gegend zu touren.
 

---------------Es folgen nun Textpassagen, die aus diversen Quellen stammen (per copy/paste), die aber nicht in einer Doktorarbeit ausarten, sondern nur einige Informationen ueber das Tourgebiet liefern, in dem wir unterwegs gewesen sind ------------------


Die Tour fuehrt unter anderem durch die Kulturlandschaft oberes Mittelrheintal, welches sich seit Juni 2002 auf der Liste des Unesco-Welterbes findet. Tief eingeschnitten, im Windschatten des Hunsrücks gelegen bildet es zugleich einen klimatischen Gunstraum. Hier fanden, vor allem durch die Umformung der felsigen Steilhänge in eine offene Weinbau-Terrassenlandschaft, Tiere und Pflanzen einen Lebensraum, deren Verbreitungsgebiete ansonsten im Mittelmeerraum und im Südosten Europas zu suchen sind.
Mit seinen steilen, bis heute teilweise rebenbesetzten Talhängen, den auf äußerst schmalen Uferleisten oder in der Einmündung von Seitentälern zusammengedrängten Siedlungen sowie den wie Perlen entlang einer Schnur aufgereihten Höhenburgen auf den Felsvorsprüngen der Mittelterrasse gilt das Tal als Inbegriff der romantischen Rheinlandschaft. Reisende aus fast allen Erdteilen und Ländern haben sie zum Ziel gewaehlt; Literaten, Maler und Musiker haben sie zum Thema ihrer Arbeit gemacht.(Na dann sind wir doch hier auch genau richtig ;-)
Des weiteren gibt bzw. gab es im Durchschnitt hier alle 2,5 km eine Burg - über 40 sind noch mehr oder weniger erhalten! Ganz wenige Ausnahmen wie Pfalzgrafenstein und die Marksburg haben die Zeiten unzerstört überdauert und erlauben uns heute einen Blick in frühere Jahrhunderte. Bei Braubach zB steht die besagte Marksburg auf einem Schieferkegel in 160m Hoehe, welche die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein ist und als ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention gilt. Auch Stolzenfels, in Sichtweite von Braubach auf der gegenüberliegenden Rheinseite, ist eine bedeutende Hervorbringung der Romantik - aber eben keine echte Burg mehr.
Ein paar km rheinaufwaerts bei Kamp-Bornhofen stehen ...ebenfalls rechtsrheinisch... die feindlichen Brueder, die ihre große Bekanntheit der Sage und der einmaligen Lage der Burgen, die von zwei Schildmauern voneinander getrennt werden, verdanken. Weiter rheinaufwaerts folgen dann ua noch die Burgen Katz und Maus, sowie der welbekannte 132 m hohe Schieferfelsen Loreley.
Aus der Zeit, als das Loreleyplateau noch auf Höhe des Rheins lag (vor 600.000 Jahren), gibt es erste Siedlungsspuren. Ein bekannter Ort war die Loreley (Lorelei) bereits im Mittelalter, weil sie neben dem Binger Loch die gefährlichste Stelle im Rhein war und es hier zu vielen Tragödien für Schiffer und ihre hölzernen Nachen kam. In St. Goar, der Loreley (Lorelei) gegenüber liegend, ließ sich der heilige Goar nieder, um Schiffsbrüchige zu retten und zu pflegen.
Variation des Mythos Loreley (Lorelei) Die Sage um die Loreley in Kurzform: 1801 -- romantische Ballade -- Dichter Clemens Brentano: -- eine Schönheit aus dem Ort Bacharach -- von ihrem Liebsten betrogen -- will sich das Leben nehmen. -- Bischof, fasziniert von ihrer Schönheit und Anmut -- sagt, du gehst ins Kloster. -- Dorthin unnerwegs -- Stopp am Felsen -- Blick zurueck -- zum Schloss ihres Geliebten. -- Sie halluziniert -- denkt ihn davon fahren zu sehen -- und -- oh weh, oh weh -- sie stürzt sich verzweifelt in die Fluten. Im Rhein-Märchen hat Brentano das Thema abgewandelt, so erscheint 1810 die Loreley (Lorelei) als unglückliche Frau Lurley, die auf einem Felsen sitzend ihr langes blondes Haar kämmt und die Schiffer ins Verderben stürzt. Mag sich nun jeder seine Variante aussuchen ;-)
Wieder ein paar km weiter rheinaufwaerts steht mitten im Rhein die Pfalzgrafenstein, zuweilen auch fälschlich Rheinpfalz oder Pfalzburg genannt. Die Inselburg auf der Felsklippe Weisenau konnte, da Burg Gutenfels viel zu weit vom Ufer entfernt lag, viel besser als Zollturm in der Strommitte dienen. Kaiser Ludwig der Bayer (1314-1347) ließ in einer überraschenden Aktion zwischen August 1326 und Juli 1327 einen Zollturm errichten.
Eine der naechsten Orte heisst Lorch, wo in einem sich weitenden Tal die Wisper in den Rhein muendet; weiter oben windet sich das Wispertal sehr tief und eng eingeschnitten 16 km lang und reich an engen Kurven durch den Taunus, welches wir natuerlich auch ein paar km durchfahren werden Und schon sind wir im Blauen Ländchen, welches eine Gegend im rheinland-pfälzischen Taunus beschreibt, um die Stadt Nastätten herum gelegen. Rhein und Lahn begrenzen das Blaue Ländchen nach Norden und Westen hin, es endet in südöstlicher Richtung bei Strüth. Das Blaue Ländchen kann somit geographisch als synonym mit der Verbandsgemeinde Nastätten angesehen werden. Bereits vor dem 16. Jahrhundert wurde im "Blauen Ländchen" intensive Schafzucht betrieben und die aus der Wolle gewebten Stoffe als besonders hochwertiges "Nastätter Tuch" im In- und Ausland verkauft. Nach Einschränkung der Zucht ab 1590 war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts für die bäuerliche Bevölkerung des Nastätter Raums der Anbau von Flachs eine wichtige Erwerbsquelle. Aus dem Flachs wurde ebenfalls Tuch hergestellt. Dieses Tuch wurde oft auch blau gefärbt: Bereits im Mittelalter war bekannt, dass man aus den Blättern des heimischen Färberwaid einen besonders kräftigen blauen Farbstoff gewinnen kann.
Knapp 6 km von Nastaetten entfernt in Miehlen (*) steht das Geburtshaus (welches heute als Buecherei genutzt wird) von Johannes Bückler (frz. Jean Buckler) dem einen oder anderen vielleicht besser bekannt unter dem Namen Schinnerhannes oder Schinderhannes; (*)vermutlich im Herbst 1779 in Miehlen (oder Weidenbach) bei Nastätten im Taunus geboren - ? 21. November 1803 in Mainz) er war ein deutscher Räuber, dem heute 130 Straftaten, zumeist Diebstähle, Erpressungen und Raubüberfälle, nachgewiesen werden können. Die Gesamtzahl seiner Mittäter betrug 94. Der Name Schinderhannes verweist auf die Tätigkeit des jungen Bückler, der bei zwei Abdeckern, die mancherorts auch Schinder genannt werden, als Lehrjunge gearbeitet und dort den Rufnamen erhalten hatte.
Dann werden wir, wie es so manche Veranstalter umschreiben, auf den Spuren der alten Roemer "wandeln", was nichts anderes heisst, als dass wir in Pohl am alten Limeskastell vorbei fahren, bzw einen kurzen Halt einlegen, wenn gewuenscht, bzw den einen oder anderen km auf der "Deutschen-Limes-Strasse" unterwegs sind. Die Deutsche Limes-Straße führt als Touristikstraße am UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes entlang von Rheinbrohl/Bad Hönningen am Rhein bis nach Regensburg an der Donau. An der Strecke finden sich viele kulturhistorisch interessante Stationen der römischen Geschichte im Rheinland in der Pfalz, in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
Das Kleinkastell Pohl (in der älteren Literatur auch Kleinkastell "An der Ecke bei Pohl") ist ein ehemaliges römisches Grenzkastell des Obergermanischen Limes, der seit 2005 ebenfalls den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes besitzt.
------------- Ende der Info a la zu Guttenberg´schen copy/paste Manier --------------------------------
Ich denke, das reicht erstmal, da es ueber die Aarstrecke, das Gelbachtal, sowie das Sayntal ebenfalls noch Einiges Interessantes per copy/paste zu erfahren gibt. Aber die Laenge des Textes ist wahrscheinlich eh jetzt schon recht "abschreckend" und nicht dass jemand auf falsche Gedanken kommt, wir machen keine Kulturreise, bei der insgesamt 40 min gefahren wird und wir uns 6 Std an Kulturguetern ergoetzen. Aber um einen Einblick in die "Schoenheit" der zu durchfahrenden Region zu geben, ist der obige Text vielleicht ganz hilfreich und den einen oder anderen Stopp an interessanter Stelle werden wir auch einlegen.